Durch die Verknüpfung von Marketingkonzeption mit Technologie-Expertise will Hello Nasty gewährleisten, dass jede Idee und jedes entwickelte Konzept im zuvor gesteckten Rahmen umgesetzt werden kann. Platz für reine Präsengags gäbe es nicht, heißt es.

Transparenz und Schnelligkeit

"Wir denken von vornherein in technisch realisierbaren Konzepten. Dafür entwickeln wir kreative Pitchdecks und frühe Prototypen, um sie für Agenturen und Marketeers über alle Facetten hinweg nachvollziehbar undentscheidbar zu machen", sagt Daniel Vuljanic, ehemals Nerdindustries und zuletzt CTO bei eg+.

Dabei versteht sich Hello Nasty als "Pacemaker". Das Arbeitsmodell sieht vor, Projekte in iterativen Sprints zum Ziel zu treiben. Ohne komplexe Agentur- oder Netzwerkstruktur. Colin Garbers, zuletzt Beratungsleiter bei TBWA Hamburg: "Das Modell ist maximal transparent und ermöglicht Kunden und Agenturen in kurzer Zeit bewertbare Ergebnisse. Ein Sprint bedeutet ungeteilte Aufmerksamkeit, aber auch einfache Kalkulierbarkeit hinsichtlich Zeit und Budget."

Seit dem Soft-Launch im Januar realisiert das Team gemeinsam mit dem Berliner Think Tank iRightsLab verschiedene Projekte, die zu einer positiven Gestaltung der Digitalisierung für die Gesellschaft beitragen sollen. Bei weiteren Projekten, die im Detail noch nicht benannt werden dürfen, arbeitet Hello Nasty unter anderem projektbezogen für den Kunden Hermes Germany sowie auch mit den Agenturen Überground und TBWA zusammen.



Peter Hammer
Autor: Peter Hammer

begleitet seit vielen Jahren redaktionell die Agentur-Branche, für die W&V wie auch früher für den Kontakter. Als Ressortleiter wie Redaktionsleiter. Liebt gute Kreation, aber mehr noch interessante und innovative Geschäftsmodelle. Unabhängig von Kanal und Größe. Was ihn immer wieder überrascht: Wie viele spannende Menschen es in der Branche gibt.