Agenturräume gestaltet von der Peter Schmidt Group:
New Work bei Interone

Die Digitalagentur Interone hat ihre Arbeitsumgebung neu gestalten lassen. Die Peter Schmidt Group hat dabei geholfen, die Agenturräume zeitgemäß umzubauen. Die Bilder: 

Text: Susanne Herrmann

Der neue "Playroom" bei Interone, gestaltet von Peter Schmidt Group, lädt zu Kreativtreffen ein.
Der neue "Playroom" bei Interone, gestaltet von Peter Schmidt Group, lädt zu Kreativtreffen ein.

Arbeitsplatz heute, das bedeutet immer häufiger nicht mehr: graue Flure, funktional-kahle Einrichtung, nüchterne Einzelzellen und überladene Großraumbüros. Kommunikative Umgebungen, Rückzugsmöglichkeiten und kreative Inspiration spielen vor allem in Agenturen und Digitalfirmen eine immer wichtigere Rolle.

Daran orientiert sich nun auch die Digtalagentur Interone in Hamburg. Und hat sich für das Projekt New Work einen Designprofi ins Boot geholt: Die Peter Schmidt Group hat die Agenturniederlassung umgestaltet. Das Brand-Spaces-Team verantwortete die Konzeptentwicklung, Entwurfs- und Ausführungsplanung sowie die Koordinierung aller beteiligten Gewerke vor Ort. Umgebaut wurde in drei Abschnitten während des laufenden Betriebes im Sommer und Herbst.

Für eine bessere Kommunikation

Monte Hundorf, Standortleiter Interone Hamburg und verantwortlich für den Bereich Technik, verrät, was dahintersteckt. "Das Arbeiten hat sich stark verändert, gerade in Agenturen, wir arbeiten heute in verschiedenen Konstellationen und temporären Teams zusammen", erklärt er. Weil dabei Kommunikation und räumliche Nähe wichtig seien, sollte die Struktur der Büroräume das auch ermöglichen. "Nun gibt es Projektflächen, wo die Mitarbeiter übergreifend zusammenarbeiten können, zugleich Möglichkeiten zum Rückzug und zum Nachdenken und Flächen, wo wir zum Beispiel Workshops abhalten können, ohne andere zu stören." Eine Mischung also aus offen und dennoch gegliedert.

Außerdem verbringen Agenturmitarbeiter ja bekanntermaßen viel Zeit in der Arbeit - da solle man sich dann auch wohlfühlen, sagt Hundorf.

Und, hat's funktioniert? Der Standortleiter sagt: Ja. Umfragen unter den Mitarbeitern zeigten ebenso wie das direkte Feedback, dass die Kollegen die Neugestaltung positiv aufgenommen haben, berichtet Monte Hundorf.

Zwei kurze Videos zeigen, was während des Umbaus los war am Zirkusweg in Hamburg.

"Das Ergebnis ist bunt, aber zugleich gemütlich", beschreiben es die Designer. Farbe wurde vor allem dazu eingesetzt, um Nutzungsbereiche zu gliedern und Orientierung zu bieten, für Wohlfühlstimmung sorgen Holzoberflächen.

Treffpunkt ist ein offener Bereich, die Mittelzone: Hier gibt es einen großen Tisch für Besprechungen, einen Tresen, eine bunte Grafik in den Unternehmensfarben und ein Dashboard mit wichtigen Mitarbeiterinformationen sowie zwei Sofaecken als Ruheinseln. Weitere Räume orientieren sich in der Gestaltung am Nutzungszweck; das reicht vom seriösen Konferenzraum für Kundengespräche über Workshop-Umgebungen bis zur Küche im Trattoria-Stil mit Weinkisten, Vintage-Stühlen und hohem Tresen.

Die Mitarbeiter fühlen sich wohl in der neuen Arbeitsumgebung, sagt Agentursprecherin Sandra Schwarz.

Einen Eindruck von der neuen Interone bekommen Sie in unserer Bildergalerie.

Mehr zu New Work in Agenturen und Unternehmen lesen Sie unter anderem hier (Telekom), hier (Microsoft) oder hier (VW).



Susanne Herrmann
Autor: Susanne Herrmann

schreibt als freie Autorin für W&V. Die Lieblingsthemen von @DieRedakteurin reichen von abenteuerlustigen Gründern über Medien und Super Bowl bis Streaming. Marketinggeschichten und außergewöhnliche Werbekampagnen dürfen aber nicht zu kurz kommen.


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