Auslöser für den neuesten Film war eine Umfrage, wonach 80 Prozent der Mädchen in Kanada im Alter von unter 13 Jahren bereits Filter oder andere Apps genutzt haben, um Selfies zu bearbeiten. Rund zwei Drittel der Mädchen zwischen 10 und 17 haben versucht, zumindest ein Körpermerkmal zu verstecken oder zu verändern, bevor sie ein Foto online gepostet haben. 59 Prozent der Mädchen, die sich in ihrem Körper nicht wohl fühlen, bearbeiten Bilder, bevor sie sie veröffentlichen. 37 Prozent der Umfrageteilnehmerinnen gaben zu Protokoll, sie würden sich ohne Bildbearbeitung nicht hübsch genug fühlen.

Die Welt soll darauf fokussieren, wer ein Mensch ist und nicht wie er aussieht

Die Mädchen sagten auch, sie wären selbstsicherer, wenn die Bilder in Sozialen Medien Menschen so darstellen würden, wie sie im echten Leben wirklich aussehen. Knapp zwei Drittel würden sich wünschen, die Welt wäre eher darauf fokussiert, wer die Menschen sind als wie sie aussehen. 

Auf Elternseite gaben allerdings nur 30 Prozent der Eltern an, sie hätten schon einmal mit ihren Kindern über de Druck in sozialen Medien gesprochen. Um hier Hilfestellung zu leisten, hat der Kosmetikkonzern auf seiner Website eine Microsite mit einem "Confidence-Kit" eingerichtet, das Eltern und Lehrer kostenlos herunterladen können. 



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Autor: W&V Redaktion

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