Mit der Kampagne knüpft Dove an sein langjähriges Engagement an, gängige Schönheitsideale zu hinterfragen und den Begriff von Schönheit neu zu definieren. Darüber hinaus versteht sich die Kampagne als Teil von Unilevers neuer "Positive Beauty"-Strategie. Im Rahmen ebendieser verpflichten sich die Kosmetik- und Körperpflegemarken des Unternehmens dazu, sich für ein neues Beauty-Zeitalter zu engagieren, das inklusiv, gerecht und nachhaltig ist. Erst kürzlich hat Unilever die neue Strategie veröffentlicht mit der Ankündigung, zukünftig das Wort "normal" nicht mehr in Produktbeschreibungen zu nutzen.

"Marken wie Dove tragen dazu bei, wie unsere Gesellschaft mit Schönheitsidealen umgeht", sagt Natalie Dargus, Business Lead Skin Care DACH bei Unilever. "Deshalb wollen wir mit positivem Beispiel vorangehen – und gehen noch einen Schritt weiter. Wir sprechen ganz konkret den toxischen Umgang mit Schönheitsidealen an und zeigen, was wir alle dagegen tun können."

Das ist auch nötig, immerhin haben zwei von drei Frauen in Deutschland schon einmal Bodyshaming erlebt. Unter den 18- bis 34-Jährigen sind es sogar 77 Prozent. Das geht aus einer Umfrage von Unilever unter gut 1.000 Frauen hervor. Der Druck schlägt sich auch auf die Selbstwahrnehmung der Frauen aus. 60 Prozent schämen sich manchmal oder sogar immer für ihr Aussehen und 76 Prozent fühlen sich manchmal oder immer deprimiert, wenn sie sich wiegen.



Franziska Mozart
Autor: Franziska Mozart

arbeitet als freie Journalistin für die W&V. Sie hat hier angefangen im Digital-Ressort, als es so etwas noch gab, weil Digital eigenständig gedacht wurde. Heute, wo irgendwie jedes Thema eine digitale Komponente hat, interessiert sie sich für neue Technologien und wie diese in ein Gesamtkonzept passen.