Sexistische Werbung ist der häufigste Beschwerdegrund

Geschlechterdiskriminierende Werbung steht nach wie vor an der Spitze der Beschwerdegründe - in insgesamt 224 Fällen. 71 davon wurden beanstandet. Auf Platz zwei folgen die Diskriminierung von Personengruppen (66 Fälle). Diese Beschwerden haben - auch als Folge der "Black Lives Matter"-Bewegung - 2020 deutlich zugenommen. An dritter Stelle standen Verstöße gegen ethische und moralische Mindestanforderungen (62 Fälle).

Zu den jeweils beanstandeten Werbemitteln: Am häufigsten wurde sich beim Werberat über Online-Werbung beschwert. Hier entschied die Selbstkontrolleinrichtung über 129 Fälle. Mit 102 Fällen folgt Plakatwerbung, vor der TV-Werbung mit 90 Fällen.



Markus Weber, Redakteur W&V
Autor: Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.