Kritik an Eintrittspreisen

Bis zum 06. Januar wurde die Aktion nun verlängert, um die zweite Hürde, 90.000 Tickets für insgesamt 2,7 Millionen Euro zu erreichen. Wie Gründerszene und die Süddeutsche Zeitung berichteten, standen die Initiatoren ob des hohen Ticketpreises von 29,90 Euro in der Vergangenheit in der Kritik, obwohl man ankündigte die Hälfte der Tickets bei Erreichen des Kampagnenziels verschenken zu wollen. Außerdem wurde das Fehlen eines klaren programmatischen und inhaltlichen Ablaufs bemängelt. 

Prominente Unterstützung

Und obwohl Fridays-for-Future-Frontfrau Luisa Neubauer das Event mit unterstützt, gab es Kritik von Seiten der FFF-Ortsgruppen, nicht gefragt worden zu sein. Mittlerweile ist nur noch FFF-Berlin als Partner angegeben. Trotzdem hielten die Einhorn-Gründer an ihrem Vorhaben fest und holten sich neben der Aktivistin prominente Unterstützung von Autorin Charlotte Roche, den Sängern Andreas Bourani und Lena Meyer-Landrut und Unternehmerin Lea-Sophie Cramer, wie diese auf LinkedIn mitteilte. Und obwohl es Konzerte und Unterhaltung geben wird, wolle man daraus keine Charity-Veranstaltung machen, sondern sich auf politische Themen konzentrieren.