Leadagentur von McDonald's ist eigentlich Scholz & Friends, die erst kürzlich ihre erste größere Arbeit für die Kette abgeliefert hatte.   

Vom Styropor zum Graspapier

Es ist sehr lange her, dass McDonald's seine Cheeseburger, McRibs oder BigMacs in kleinen Schachteln aus Styropor verkaufte. Nicht zuletzt aus Umweltgründen stellte die Burgerkette in den 90ern auf Papier-Verpackungen um und nun kommt der nächste Schritt hin zum Unternehmensziel, bis 2025 alle Verkaufsverpackungen zu 100 Prozent aus erneuerbaren, recycelten oder zertifizierten Materialien herzustellen.

Im Rahmen dieses Vorhabens wird also nun das Graspapier getestet, das zwar nicht komplett, aber immerhin zu 20 Prozent aus Gras besteht. Und das fällt, wie jeder Gartenfreund weiß, bei jedem Rasenmähen in viel zu großen Mengen an. Ermöglicht wird die Herstellung des Graspapiers durch neuartige Prozesse, die den Eintrag von Grasfasern in Papier erlauben, was große Mengen an Energie, Wasser sowie CO2 einsparen soll. 

Holger Beeck, Vorstandsvorsitzender, McDonald's Deutschland: "Als Marktführer in der Systemgastronomie wollen wir den Weg hin zur Reduzierung von Plastik- und Verpackungsmüll aktiv mitgestalten. So werden wir zukünftig weniger Verpackungsmaterial einsetzen und immer mehr Burger in alternativen Verpackungen, wie beispielsweise innovativem Wrap-Papier, ausgeben." 

Aus dem Fußballrasen wird Graspapier.