Installation am Odeonsplatz: Ihre wie ein Fischernetz geflochtenen Fasern bestehen aus recycelbaren Hightech-Materialien

Installation am Odeonsplatz: Ihre wie ein Fischernetz geflochtenen Fasern bestehen aus recycelbaren Hightech-Materialien

Die Skulptur "Earthtime 1.26 Munich" befindet sich gegenüber des "Studio Odeonsplatz by Mercedes-Benz", in dem der Automobilhersteller sich zur IAA präsentiert und wo auch eine weitere Echelman-Skulptur zu sehen sein wird. Die In-Location-App Exos erweitert den analogen Ausstellungsraum, auch während der IAA, mit digitalen Inhalten und macht das Studio zu einem Social-Media-Raum, der eine interaktive Bühne und damit ein ganzheitliches Erlebnis für die Besucher*innen bietet. Sie bekommen Zugang zu tagesaktuellen Informationen rund um das Studio und können ihre Erfahrungen vor Ort digital erleben sowie teilen, kommentieren und liken. Zudem lädt Mercedes-Benz gemeinsam mit dem Museum of Urban and Contemporary Art Kunst- und Kulturinteressierte im September zu Stadtführungen rund um zeitgenössische Kunst in München ein.

Mercedes fördert Kunst

Die Kunstförderung ist Teil eines breit angelegten kulturellen Engagements der Daimler AG und damit auch von Mercedes-Benz. Mit dem Engagement für Kunst und Kultur möchte Mercedes-Benz eine Brücke bilden sowie Zugänge und Wissen zur Kunst für die Einwohner*innen und Besucher*innen der Stadt München anbieten. 

"Eine Stadt wie München, die für ihre Museen und Sammlungen weltberühmt ist, braucht auch ganz aktuelle, zeitgenössische Kunst, sie braucht die Energie von vielen Kreativen und Künstler*innen und die Strahlkraft künstlerischer Ereignisse, an denen sich Diskurse darüber entzünden können, wie wir zusammenleben wollen", sagte Dr. Michael Ott, Leiter der Abteilung für Förderung von Kunst und Kultur im Kulturreferat der Stadt München am Eröffnungstag. "Wir freuen uns daher, dass Janet Echelmans Werk nun während der IAA in München zu sehen ist."

Über "Earthtime 1.26 Munich" 

Die monumentale und dennoch leichtgewichtige Skulptur "Earthtime 1.26 Munich" untersucht die miteinander verknüpften Netzwerke unserer kulturellen und physischen Welt. Sie ist rund 24 Meter lang, 21 Meter breit und 16 Meter hoch. Ihre wie ein Fischernetz geflochtenen Fasern bestehen aus den recycelbaren Hightech-Materialien, von denen einige bezogen auf ihr Eigengewicht 15-mal stärker sind als Stahl.

Mit ihren Netz-Skulpturen in der Größenordnung von Gebäuden hinterfragt die Künstlerin Janet Echelman den Status quo im urbanen Raum.

Mit ihren Netz-Skulpturen in der Größenordnung von Gebäuden hinterfragt die Künstlerin Janet Echelman den Status quo im urbanen Raum.

Wind, Regen und Licht verwandeln das Netz, das ständig in Bewegung ist, verändern seine Form und Farbe, durchwirken und aktivieren den urbanen Raum und lassen ihn atmen. Die dreidimensionale Form ist inspiriert vom 3D-Datenmodell der Meeresoberfläche nach einem Erdbeben, das Welleneffekte im Pazifischen Ozean verursachte. Auch die Zahl 1.26 bezieht sich auf dieses Naturereignis, das zu einer Beschleunigung der Erdrotation geführt und so die Tageslänge um rund 1,26 Mikrosekunden verkürzt hat. "Earthtime 1.26 Munich" ist erstmals in Deutschland zu sehen. 



Autor: Katrin Ried

Ist Redakteurin im Marketingressort. Vor ihrem Start bei der W&V beschäftigte sie sich vorwiegend mit Zukunftstechnologien in Mobilität, Energie und städtischen Infrastrukturen. Für Techniktrends interessiert sie sich ebenso wie für Nachhaltigkeit, sozialen und ökologischen Konsum.