Die Bauer Media Group kommentierte das Ganze auf dpa-Nachfrage so: "Satire finden wir richtig und wichtig. Und als Publisher Nummer 1 werten wir es als ein positives Zeichen, wenn Verlage neue Zeitschriften auf den Markt bringen und kreative Magazin-Konzepte möglichst viele Menschen erreichen." Das Unternehmen betonte zugleich: "Allerdings finden wir es besorgniserregend, dass das ZDF offensichtlich die rechtlichen Grenzen seines Rundfunkauftrags verlassen hat, indem es mit Rundfunkgebühren eine neue Print-Zeitschrift publiziert."

Frisch am Kiosk: Das Freizeit Magazin Royale.

Böhmermann hatte in seiner TV-Satireshow "ZDF Magazin Royale" im ZDF-Hauptprogramm am Freitagabend die Aktion angekündigt. Er flankierte sie am Wochenende weiter über die Sozialen Medien, auch über den Twitter-Account der TV-Show.

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Hohe Preise bei Ebay

Vom ZDF hieß es auf Anfrage: "Anlässlich der neuesten Ausgabe des ZDF Magazin Royale zum Thema Boulevardjournalismus gibt es eine begleitende Printpublikation. Gemäß Medienstaatsvertrag erfolgt die Herausgabe der auf eine Ausgabe beschränkten Begleitpublikation unter redaktioneller Verantwortung und im Auftrag des ZDF durch die Unterhaltungsfernsehen Ehrenfeld UE GmbH in Köln." Die Firma produziert auch das TV-Format.
Auf Twitter posteten Leute am Wochenende Fotos des Magazins im Kioskregal oder im Supermarkt-Einkaufswagen liegend. Andere schrieben, dass sie nicht fündig wurden. Böhmermanns Team richtete auch einen Online-Shop ein. Auf der Verkaufsplattform Ebay wurde das ursprünglich für 99 Cent angebotene Magazin am Wochenende zum Teil für über 30 Euro gehandelt. (dpa/st)

Über 30 Euro boten Käufer für das Böhmermann-Magazin.


W&V Redaktion
Autor: W&V Redaktion

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