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Ein Pluspunkt wird Dazn zum Verhängnis

Ein weiterer Grund für die Kündigungsflut: Nutzer können das Streaming-Portal jeden Monat kündigen. Im Gegensatz zum Beispiel zu Sky-Kunden gehen sie keine lange Bindung und damit kein Risiko ein. Diese Flexibilität, die für die Nutzer eine deutlich niedrigere Einstiegshürde bedeutet, kristallisiert sich für Dazn nun als Nachteil heraus.

Hinzu kommt, dass Sky durch Inhalte wie Serien, Filme und Dokumentationen deutlich breiter aufgestellt und damit weniger vom Sport abhängig ist. Allein am Sonntag nach Bekanntgabe der Pause trennten sich fast viermal so viele Kunden von Dazn wie bisher.

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Autor: Verena Gründel

Verena Gründel ist seit Anfang 2021 Chefredakteurin der W&V. Die studierte Biologin und gelernte Journalistin schrieb für mehrere Fachmagazine in der Kommunikationsbranche, bevor Sie 2017 zur W&V wechselte. Sie begeistert sich für Marken- und Transformationsgeschichten, hat ein Faible für Social Media und steht regelmäßig als Moderatorin auf der Bühne.