Online-Shopping bleibt

Das veränderte Konsumverhalten wird wohl nicht mehr vollständig zur Vor-Pandemie-Ära zurückkehren: 28 Prozent der Befragten geben an, ihr intensiviertes Online-Shopping-Verhalten auch nach der Pandemie beibehalten zu wollen – auch wenn vielen Online das richtige Kauferlebnis fehle. Die Nachhaltigkeit von Produkten rückt indes weiter in den Mittelpunkt: 46 Prozent achten seit Beginn der Pandemie verstärkt darauf. Ein besonderer Kaufanreiz sind außerdem Rabatte.

Die allgemeine Stimmungslage ist allerdings, wenig überraschend, etwas eingetrübt: Durch die wiederholten Verlängerungen der Lockdowns und die fehlende Abwechslung im Alltag geben 76 Prozent der Befragten an, dass ihr Leben an Freude verloren hat. Trotzdem bewerten 71 Prozent der Befragten die aktuellen Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie als richtig. 78 Prozent der Befragten wollen sich impfen lassen, sobald ein Impfstoff verfügbar ist.

Fazit: "Egal ob Print, TV oder Online – die etablierten Medienangebote gehen als Krisengewinner aus dem historischen Pandemie-Jahr hervor", sagt Clarissa Moughrabi, Leiterin Marktforschung bei Axel Springer. Um Werbungtreibende in der Corona-Krise unterstützende Informationen zu liefern, habe man das Mediennutzungs- und Konsumverhalten genau untersucht und branchenspezifische Erkenntnisse herausgearbeitet. Denn, so Moughrabi weiter, "Corona verlangt den Marken mehr Kommunikation denn je ab. Werbetreibende, die ihre Kundenansprache jetzt dynamisch anpassen und intensivieren, können gestärkt aus der Krise hervorgehen."

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Manuela Pauker
Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde