Im Heft werden außerdem grundsätzliche Fragen der nachhaltigen Entwicklung behandelt, etwa in einem Gespräch zwischen dem Wissenschaftsjournalisten Ranga Yogeshwar und dem Otto Group-Aufsichtsratschef Michael Otto, über Klimawandel, Konsum, Digitalisierung und das Spannungsfeld zwischen Ökologie und Ökonomie.

Now

Beiträge zur Machbarkeit einer menschenwürdigen Textil-Produktion in Bangladesch sowie der gesellschaftspolitischen Wirkkraft nachhaltiger Initiativen wie "Cotton made in Africa" oder das F.R.A.N.Z.-Projekt der von Michael Otto gegründeten Stiftungen sind außerdem Teil der Ausgabe. Geschichten über nachhaltige Holzwirtschaft, die Verpackung der Zukunft, eine klimaschonendere Warenzustellung, bewussteres Shoppen sowie die Vorstellung von Tobias Wollermann als neuer Nachhaltigkeitschef der Otto Group runden den Inhalt ab.

Journalistisches Experiment

"Die Kooperation ist deshalb so einzigartig, weil die KollegInnen von Geo unter der Ägide des Chefredakteurs Jens Schröder freie Hand bei der Themensetzung hatten", so Thomas Voigt, Group Vice President Corporate Communications. Das ermögliche Geschichten "aus der Perspektive neugieriger JournalistInnen, die beim Publikum auf höheres Interesse stoßen."

Mit unabhängigem Journalismus lasse sich das trotzdem vereinbaren, findet Geo-Chefredakteur Jens Schröder. Auch, wenn man sich vor dem Projekt darüber noch nicht ganz sicher war: "Ob das bei einer Kooperation mit einem kommerziellen Partner gelingen kann – diese Frage hat uns gereizt, und wir können sie jetzt mit einem 'Ja" beantworten. Denn uns eint ein gemeinsames Ziel: die nachhaltige Entwicklung unserer Gesellschaft und unseres Planeten."

Das Nachhaltigkeitsmagazin Now kann auf der Website der Otto Group kostenlos als Printexemplar bestellt, als ePaper gelesen oder als PDF heruntergeladen werden.



Manuela Pauker
Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde