Als erste hatte die 23 Jahre alte Luisa die Bühne betreten. Sie sei mit 21 bei einem Praktikum in Spanien an Corona erkrankt und leide bis heute an den Nachwirkungen. "Ich hab vorher sehr viel Sport gemacht und mich sehr gut ernährt. Und ich dachte ehrlich nicht, dass mich etwas so aus der Bahn werfen würde und dass ich bis heute - anderthalb Jahre später - immer noch dran bin mit Therapien und nicht so gut stehen kann. Es fällt mir sehr schwer." Luisa hat 38 Tage auf der Intensivstation gelegen. Sie sei ins künstliche Koma versetzt und künstlich beatmet worden. Nach Erwachen aus dem Koma habe sie neu laufen gelernt, sei auf Rollstuhl und Rollator angewiesen gewesen. Sie mache sich Sorgen darüber, wie sehr Corona das Land spalte. 

"Die Impfung ist sicher"

Oberarzt Daniel Zickler von der Corona-Intensivstation der Charité schilderte im Anschluss, was für schreckliche Schicksale er erlebt habe. Eine corona-kranke Mutter habe erst ihr Kind verloren und sei dann selbst gestorben. Die Mediziner bräuchten die Hilfe der Bevölkerung: "Die Impfung ist sicher", betonte der Arzt. "Sie ist sieben Milliarden Mal verimpft worden. Alle ernstzunehmenden Experten sind sich einig: Diese Impfung ist sicher und gut."

In der Sendung "Joko und Klaas 15 Minuten live" dürfen die zwei Spaßmacher Joko Winterscheidt und Klaas Hufer-Umlauf eine Viertelstunde Sendezeit nach Belieben gestalten - dabei nutzen sie die Zeit oft für ernste Themen, machen an anderen Tagen aber einfach nur Blödsinn. Die Sendezeit erspielen sie sich zuvor in einer Gameshow. "Wir hätten es als grob fahrlässig empfunden, die Zeit, die wir hier zur Verfügung haben, diesem Thema nicht zu schenken." (dpa/st)



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Autor: W&V Redaktion

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