Studie:
Mehr als fünf Stunden Bildschirmzeit auf dem Smartphone

In der Mobile 360°-Studie veröffentlicht die Ad Alliance Fakten und Trends zur mobilen Internetnutzung. Es zeigte sich: Die Bildschirmzeit auf dem Smartphone steigt und steigt, vor allem bei den Jüngeren.

Text: W&V Redaktion

Vor allem für die Kommunikation wird das Smartphone genutzt.
Vor allem für die Kommunikation wird das Smartphone genutzt.

Nicht ohne mein Smartphone! Das ist zwar schon seit geraumer Zeit so, doch hat die Smartphone-Nutzung durch die Pandemie erneut zugelegt. Das zeigt eine neue Studie der Ad Alliance, die Inhalte sowie Nutzungshäufigkeit, -situation und -motivation des mobilen Internets genauer untersucht. Es zeigte sich: Der mobile Alleskönner ist ein sehr persönliches Endgerät und entsprechend präsent: 96 Prozent der Befragten greifen mehrmals täglich nach ihrem Smartphone und vor allem in der jungen Zielgruppe der bis 29-Jährigen (35 Prozent) hat sich die Bildschirmzeit auf mehr als fünf Stunden am Tag gesteigert.

Neben dem Schreiben von Textnachrichten (82 Prozent) und E-Mails (72 Prozent) sowie dem Telefonieren (45 Prozent) erfreuen sich soziale Plattformen (48 Prozent) oder auch Videocalls (22 Prozent) großer Beliebtheit. Dabei dient das Handy vor allem in der Pandemie dazu, Beziehungen am Laufen zu halten. Kommunikation (84 Prozent) sowie Nachrichten und Informationen (83 Prozent) sind von jeher Haupt-Nutzungsmotive für Smartphoner, allerdings hat die Videotelefonie auf ein Viertel (26 Prozent) der Befragten an Bedeutung zugenommen. Hierbei ist nicht nur die Messenger Funktion von WhatsApp klarer Favorit (96 Prozent), sondern mit großem Abstand auch die Videotelefonie (86 Prozent). Die Videocall-Angebote von Facetime (53 Prozent), Zoom (52 Prozent), Skype (51 Prozent) und Microsoft Teams (47 Prozent) werden auf einem ähnlichen Niveau eingesetzt.

Mehr kostenpflichtige Apps

Auch kostenpflichtige Apps werden häufiger genutzt: 42 Prozent (+30 Prozentpunkte) geben an, solche auf ihrem Smartphone zu haben. Vor allem dann, wenn sie einen wichtigen Nutzen haben (75 Prozent) ist man bereit, dafür zu zahlen. Die eine oder andere Entwicklung wurde sicherlich durch die Pandemie befeuert, wie beispielsweise die Themen Gaming- und Gesundheits-Apps.

Neben Shopping- und Lieferdienst-Apps gewinnen im Markt auch zunehmend solche Apps an Bedeutung, die den Weg in die digitale und kontaktlose Zahlungswelt vereinfachen. Bereits ein Viertel (24 Prozent) nutzen im stationären Handel die Möglichkeit der mobilen Bezahlung. PayPal (52 Prozent) ist vor Apple Pay (45 Prozent) die beliebteste Art der mobilen Zahlung, mit deutlichem Abstand folgen Google Pay und Payback Pay (21 Prozent).
 
Für die Studie wurden mehr als 1.400 User zu ihrem Nutzungsverhalten befragt.
 
 



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