Social Commerce:
Facebook stellt neue E-Commerce-Features vor

Corona hat dem E-Commerce in den sozialen Netzwerken zu einem unerwarteten Aufschwung verholfen. Facebook will den Impetus nutzen und hat einige neue Features für den Online-Handel vorgestellt.

Text: W&V Redaktion

Facebook baut E-Commerce-Funktionen aus
Facebook baut E-Commerce-Funktionen aus

Jeder dritte Konsument will auch nach dem Ende der Pandemie weniger Zeit in Geschäften verbringen, meldet Facebook. Fast drei Viertel erhalten Shopping-Ideen von Faceboook, Instagram, Messenger oder WhatsApp.

Inzwischen tummeln sich bei Facebook jeden Monat um die 300 Millionen Shop-Besucher. Dort haben sie die Auswahl zwischen über 1,2 Millionen monatlich aktiven Shops. Ermutigt von solch positiven Daten hat Facebook sein E-Commerce-Engagement erweitert und neue Shopping-Features für den Facebook Marketplace, WhatsApp und Instagram präsentiert.

So bekommen Unternehmen in ausgewählten Ländern demnächst die Möglichkeit, ihren Shop in WhatsApp zu präsentieren. In den USA können Händler darüber hinaus Produkte aus ihren Facebook Shops in den Marketplace bringen. Den Online-Marktplatz nutzen Unternehmensangaben zufolge weltweit mehr als eine Milliarde Menschen pro Monat. 

Um Kunden ein sichereres Einkaufsgefühl zu vermittelt, will Facebook auch die Bewertungen und Rezensionen auf Produkte in Shops auf Instagram ausweiten. Bald werden auch Fotos und Videos aus der Community zu sehen sein. Diese Änderungen sollen den Menschen helfen, fundiertere Kaufentscheidungen zu treffen, und den Unternehmen zeigen, ob sie die Kundenerwartungen erfüllen.


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Neue E-Commerce-Ads

Ein weiteres Novum auf Facebook sind Anzeigenlösungen für Shops, die Anzeigenerlebnisse basierend auf den Einkaufspräferenzen der Nutzer bieten. Ziel ist es, Kunden dorthin zu schicken, wo sie aufgrund ihres Einkaufsverhaltens am wahrscheinlichsten einen Kauf tätigen. Künftig will Facebook weitere Möglichkeiten erforschen, wie Marken ihre Shops-Anzeigen weiter personalisieren können, indem sie ausgewählten Käufern spezielle Angebote oder Aktionen zur Verfügung stellen.

Auch in Augmented Reality und Künstliche Intelligenz will Facebook künftig investieren. Mit neuen visuellen Entdeckungstools auf Instagram sollen Käufer dabei unterstützt werden, neue Produkte zu finden, und mit AR-Erlebnissen sollen Menschen angeregt werden, Artikel zu visualisieren, bevor sie sie kaufen. So soll es AR-Anprobeerlebnisse in Shops durch neue API-Integrationen mit Modiface und Perfect Corp geben. Außerdem führt Facebook neue Tools ein, mit denen Marken AR-Produktkataloge in Anzeigen einbinden können, die den Nutzern automatisch relevante Produkte auf Basis ihrer Interessen zeigen.

Visuelle Suche auf Instagram

Auf Instagram will Facebook in diesem Jahr eine neue visuelle Suche testen, die von KI unterstützt wird. Sie hilft den Nutzern, ähnliche Produkte zu finden - wie z. B. Kleider mit Blumenmuster - indem sie einfach auf ein Bild eines Kleides tippen, das ihnen gefällt. In Zukunft sollen Nutzer auch Fotos von ihrer eigenen Kamera nehmen können, um eine visuelle Suche zu starten. 

Schlussendlich will Facebook auch einige der größten Marken zusammenbringen, um mit Live Shopping auf Facebook zu experimentieren und den Zuschauern dieses personalisierte Einkaufserlebnis durch Live Shopping Fridays zu bieten.



W&V Redaktion
Autor: W&V Redaktion

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