Finanzierungsrunde:
Clubhouse ist jetzt vier Milliarden Dollar wert

Schon vor einigen Monaten soll Twitter für Clubhouse ein Übernahmeangebot in Höhe von vier Milliarden Dollar auf den Tisch gelegt haben. Die aktuelle Finanzierungsrunde zeigt: Der Preis war gut kalkuliert.

Text: W&V Redaktion

Die Investoren glauben an Clubhouse - trotz geringerem Nutzerwachstum
Die Investoren glauben an Clubhouse - trotz geringerem Nutzerwachstum

Das Audio-Network Clubhouse wurde in der jüngsten Serie-C-Finanzierungsrunde mit vier Milliarden US-Dollar bewertet. Das entspricht in etwa dem, was Twitter vor einigen Monat für eine Übernahme des Start-ups angeboten hatte. Während Twitter nicht zum Zug kam, beteiligten sich in der von Andreessen Horowitz angeführten Runde die Investoren Tiger Global und DST Global erstmals an der Plattform.

Die Nachricht über die Finanzierungsrunde überbrachte Clubhouse-Mitgründer und CEO Paul Davidson persönlich - stilgerecht während einer Town Hall auf der Plattform. Dass das das Wachstum im zweiten Quartal eher unterdurchschnittlich war und Clubhouse mit rund zehn Millionen monatlich aktiven Nutzern doch eher noch ein Nischenmedium ist, scheint die Investoren ebenso wenig zu schrecken wie die Tatsache, dass Konkurrenten wie Spotify, Discord, Facebook und LinkedIn aufgeschreckt an eigenen Copycats arbeiten. 

Clubhouse selbst will mit dem frischen Geld die In-App-Erkennbarkeit und die Benachrichtigungseinstellungen verbessern. Auch die Server-Kapazitäten sollen optimiert werden, nachdem die App verschiedentlich während Momenten mit hohem Traffic abgestürzt war. Von einer möglichen Android-Version war während des Town-Hall-Talks hingegen weiterhin nicht die Rede. Die allerdings würde der Plattform wohl den höchsten Nutzerzuwachs bescheren.



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