Klarna:
Deutsche Senior:innen sind Online-Shopping-Meister

Die Deutschen, und insbesondere die Zielgruppe 56 bis 65, sind die Spitzenreiter in Sachen Online-Shopping. Im internationalen Vergleich planen sie am häufigsten, 2022 vor allem auf E-Commerce zu setzen.

Text: Julia Gundelach

Eine Studie von Klarna zeigt die internsationalen Unterschiede beim Online-Shopping.
Eine Studie von Klarna zeigt die internsationalen Unterschiede beim Online-Shopping.

Dass der Onlinehandel durch die Krise boomt, ist nichts Neues. Aber wie stehen die Deutschen in Sachen Onlineshopping eigentlich im internationalen Vergleich da? Das hat der Zahlungsdienstleister Klarna untersucht - und festgestellt: deutsche Verbraucher:innen wollen im kommenden Jahr im internationalen Vergleich am stärksten auf Online Shopping setzen. 70 Prozent gaben im Rahmen einer Studie, in der Klarna mehr als 9.000 Verbraucher:innen in den USA, Großbritannien, Australien, Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Norwegen, Finnland und Schweden befragt hat, an, 2022 ihre Einkäufe online zu tätigen. Besonders auffällig: die deutschen Senior:innen. Auch sie führen den weltweiten Rang an. 63 Prozent der 56- bis 65-Jährigen planen im nächsten Jahr, die Mehrheit ihrer Einkäufe online zu erledigen. Weder US-Amerikaner (43 Prozent) noch die sonst so Online-affinen Skandinavier (Schweden: 55 Prozent, Norwegen: 35 Prozent, Finnland: 42 Prozent) können mithalten.

Bei Lebensmitteln führen die Briten

Wenn es um Lebensmittel geht, sieht es allerdings anders aus: Nur 9 Prozent der Deutschen wollen Nahrungsmittel online bestellen. Damit liegen sie vor Österreich (5 Prozent) auf dem vorletzten Platz. Ganz anders die Briten: 33 Prozent der Befragten kaufen dort Lebensmittel im Internet. Danach folgen die USA und Australien (beide 23 Prozent), Schweden (21 Prozent), Niederlande (17 Prozent), Finland (15 Prozent) und Norwegen (10 Prozent). Betrachtet nach Branchen, kaufen die Deutschen am ehesten Erotikartikel (33 Prozent), Entertainment-Produkte (15 Prozent) sowie Elektronikartikel (13 Prozent) online.

Müssten sie sich zwischen Online-Shopping und dem Einkauf im Laden entscheiden, würden sich mehr als die Hälfte (56 Prozent) der 56- bis 65-Jährigen sowie der über 66-Jährigen für den Einkauf im Web entscheiden.

Den gesamten Report gibt es hier.



Autor: Julia Gundelach

ist im Specials-Team der W&V und schreibt daher jede Woche über ein neues spannendes Marketing-Thema. Dem Verlag ist sie schon lange treu – nämlich seit ihrem Praktikum bei media & marketing in 2002.


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