Social-Audio:
Clubhouse-Klon Twitter Spaces geht an den Start

Twitter startet jetzt die neue Audio-Funktion "Twitter Spaces": Die Nutzer:innen des Kurznachrichtendienstes können damit Live-Audio-Konversationen hosten und anhören - so ähnlich wie bei Clubhouse.

Text: Markus Weber

Twitter Spaces soll die Timelines des Social-Media-Dienstes ab sofort "zum Leben erwecken", indem Nutzer:innen mit Hilfe von Live-Audio-Unterhaltungen enger mit anderen Menschen verbunden werden.

Wird auf Twitter durch einen User ein Space gestartet oder spricht dieser in einem Space, so wird den Followern dies oben in ihrer Timeline als lila Bubble angezeigt. So lange, wie der User live ist. Treten Nutzer:innen einem Space selbst als Zuhörer bei, können sie auf die Inhalte mit Emojis reagieren, alle gepinnten Tweets und die Untertitel ansehen, den Space twittern oder als Direktnachricht versenden sowie eine Wortmeldung anfordern.

Wenn Nutzer einem Space als Sprecher beitreten, können sie nicht nur sprechen, sondern auch Tweets an den Space anheften, Untertitel einschalten (damit jeder mitverfolgen kann, was sie sagen) und den Space tweeten, damit ihre Follower teilnehmen können.

Um eine größtmögliche Sicherheit bei den Spaces zu gewährleisten, hat Twitter Kontrollmöglichkeiten eingebaut, die den Gastgeber:innen und Sprecher:innen zur Verfügung stehen. Gastgeber können beispielsweise Sprecher stummschalten, ihnen das Mikrofon wegnehmen oder sie komplett aus dem Space entfernen. Zudem haben Hosts die Möglichkeit, alle Sprecher gleichzeitig stumm zu schalten. Jeder Teilnehmer kann andere im Space melden und blockieren - oder den Space melden.

Bald sollen Gastgeber außerdem den Zugang zu den Spaces kostenpflichtig machen dürfen. Dabei dürfen sie den Ticketpreis selber bestimmen. Auch ein Co-Hosting durch mehrere Nutzer soll bald möglich sein.

Spaces wird in den kommenden Wochen für alle Nutzer:innen auf iOS und Android verfügbar sein.



Markus Weber, Redakteur W&V
Autor: Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.


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