Gibt es einen Workaround, wenn iOS 15 im Herbst für alle User erscheint und der Großteil die "Mail Privacy Protection" aktiviert? Newsletter-Betreiber könnten zum Beispiel häufiger Leserumfragen starten und dort ein Tracking-Pixel platzieren. Andere Metriken sind laut der Analyse von 9to5mac künftig "das Gesamtwachstum der Mailingliste und – am aussagekräftigsten – das Wachstum des Umsatzes". 

Mit Apple Mail lässt sich die Öffnungsrate von Newslettern ab Herbst nicht mehr bestimmen.

Mit Apple Mail lässt sich die Öffnungsrate von Newslettern ab Herbst nicht mehr bestimmen.

Alles zum digitalen Impfnachweis

In der Nacht zum Mittwoch hat die Corona-Warn-App eines ihrer wichtigsten Updates seit dem Release erhalten. Die Anwendung erlaubt jetzt die Integration des digitalen Impfnachweises. Doch die entscheidende Phase für den digitalen Impfnachweis beginnt am Montag. Dann lässt sich eine vollständige Impfung auch digitalisieren. Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) teilt mit, dass ab 14. Juni in teilnehmenden Apotheken der Transfer des Papier-Nachweises in ein digitales Format umgesetzt wird. Bereits am ersten Tag werden zahlreiche deutsche Apotheken in der Lage sein, den digitalen Impfnachweis in die Corona-Warn-App zu übertragen. Ob eine Apotheke in Ihrer Nähe dabei ist, lässt sich im Portal mein-apothekenmanager einsehen

Die Daten werden mit den entsprechenden Servern des Bundesministeriums für Gesundheit abgeglichen, um ein fälschungssicheres Zertifikat zu generieren. Wer die Corona-Warn-App nicht nutzen möchte, kann "in Kürze" die App CovPass des Robert-Koch-Instituts laden. Sie digitalisiert den gelben Papierausweis ebenfalls und erfüllt damit den gleichen Zweck wie die Corona-Warn-App. 

Der Pieks wird digital: Ab Montag beginnt der Transfer von Papier auf den Server.

Der Pieks wird digital: Ab Montag beginnt der Transfer von Papier auf den Server.

Offizielles Update zersägt Nintendo Switch

Erst gestern hatten wir in TechTäglich einen ersten Blick auf die neue Nintendo Switch Pro geworfen. Sie könnte auf der Spielemesse E3 (ab 12. Juni) offiziell vorgestellt werden. Besitzer der aktuellen Switch-Konsole haben derweil massive Probleme mit einem Update. Am Dienstag hatte Nintendo die neue Version 12.0. für die Switch und die Switch Lite zum Download freigegeben. Spiele ließen sich nicht mehr herunterladen, die Netzwerkverbindung hakte.  

Nintendo reagierte und zog die gerade erst ausgelieferte Version wieder zurück. Inzwischen verteilt der Konzern eine neue Variante, erneut mit der Versionsnummer 12.0.3. Wer also in den letzten Stunden an seiner Switch verzweifelt war, sollte die neueste Version jetzt aufspielen. Spinnt die Konsole dann erneut, einfach mal die aktuelle Netzwerkverbindung trennen und die Internetleitung neu mit der Switch koppeln. Spätestens dann sollte alles wieder reibungslos laufen.

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Minecraft verdoppelt Nutzerzahlen in nur zwei Jahren

Klötzchen auf Klötzchen, Geldschein auf Geldschein: Microsoft, Betreiber der Mojang Studios, profitierte in der Coronakrise davon, dass mehr Sofa-Hocker, Verzeihung, Gamer als je zuvor zu Hause das legendäre Aufbauspiel gezockt haben. Von Januar bis Mai 2021 gaben Spieler fast 60 Millionen US-Dollar in dem Spiel aus. Laut einer neuen Studie stieg der Jahresumsatz um 28 Prozent im Jahresvergleich. 2020 hatten die Minecraft-Macher 142,6 Millionen US-Dollar verdient. 

Allein 200 Millionen Zocker haben sich die Lifetime-Lizenz von Minecraft gesichert. Gerade die mobile Version boomt und entwickelt sich seit dem Start in 2011 immer mehr zur Goldgrube: Rund 110 Millionen US-Dollar gaben Minecraft-Spieler allein 2019 für In-App-Käufe aus. 2020 erzielte das Game noch einmal 31,7 Millionen US-Dollar mehr Umsatz – der höchste jährliche Anstieg in der Geschichte des Spiels.

140 Millionen Spieler waren im ersten Quartal 2021 weltweit bei Minecraft aktiv. Zum Vergleich: 2016 waren es "nur" 40 Millionen. Allein seit 2018 hat sich die Zocker-Zahl mehr als verdoppelt.

Unser Video zeigt alle Neuerungen im frisch veröffentlichten Update auf Minecraft 1.17:

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Neu: 100 x die W&V-App auf dem Homescreen

Es soll ja iPhone-User geben, die nur eine Handvoll Apps auf dem Screen haben – sie finden einfach nicht mehr Anwendungen, die sie täglich brauchen. Wer sogar nur eine Lieblings-App besitzt (so wie ich die W&V-Kiosk-App...), die er regelmäßig öffnet, erhält mit der neuen Version iOS 15 von Apple jetzt ein besonderes Geschenk: Mit dem frischen Betriebssystem ist es erstmals möglich, dieselbe App beliebig oft auf einem Bildschirm zu duplizieren.

Wie der Blogger Benjamin Mayo in den Tiefen des iOS-15-Codes, der bisher nur für Entwickler bereitsteht, entdeckte, kann ein App-Icon in jeder App-Zeile und an allen Plätzen im unteren Dock aufgefüllt werden. It's not a bug, it's a feature: Apple erlaubt dieses Mehrfach-Ablegen erstmals wegen der neu implementierten Fokus-Funktionen in iOS 15. Diese ermöglichen es Usern, die Startbildschirmseiten zu deaktivieren, abhängig davon, in welchem ​​Fokus-Modus sie sich befinden, etwa im Arbeits-Modus oder im Entspannungs-Modus (Insta, Facebook, Twitter vorübergehend abgeschaltet). Das ermöglicht es, ein und dieselbe App in verschiedenen Kontexten zu nutzen, auch auf verschiedenen Bildschirmseiten des Gerätes. 

100 Kopien, wie erstellt man diese? Befindet sich die Wunsch-App aktiv auf dem iPhone, wechseln Sie zur App-Bibliothek (letzte Seite Ihres iPhone-Bildschirms) und ziehen die App per Drag'n Drop aus der Bibliothek auf eine normale iPhone-Seite. Um wie Mayo 100 Twitter-Apps zu platzieren, führen Sie diesen Schritt 99-mal aus. Auch über die Spotlight-Suche lässt sich jede beliebige App x-mal auf den Homescreen ziehen. 100-mal, 200-mal, egaaaaal...

Damit wünsche ich einen grenzenlosen Donnerstag, bis morgen bei TechTäglich.

Icon über Icon: Der Traum jedes W&V-Hardcore-Lesers.

Icon über Icon: Der Traum jedes W&V-Hardcore-Lesers.



Autor: Michael Gronau

ist Autor bei W&V. Der studierte Germanist interessiert sich besonders für die großen Tech-Firmen Apple, Google, Amazon, Samsung und Facebook. Er reist oft in die USA, nimmt regelmäßig an Keynotes und Events teil, beobachtet aber auch täglich die Berliner Start-up-Szene und ist unser Gadget- und App-Spezialist. Zur Entspannung hört er Musik von Steely Dan und schaut Fußballspiele seines Heimatvereins Wuppertaler SV.