Hat es sich bald ausgebrowst? Der freie Browser Firefox hat mit massivem User-Schwund zu kämpfen. Mozilla setzt bei Firefox auf Offenheit und Datenschutz. Viele Nutzer beeindruckt der Fokus auf Sicherheit offenbar kaum. In den letzten zweieinhalb Jahren hat sich etwa jeder fünfte User für einen anderen Browser entschieden.

Aus 250 Millionen aktiven Nutzern pro Monat wurden 200 Millionen. Immerhin: Die treuen User haben dafür im Schnitt mehr Zeit im Firefox-Browser verbracht.

Mit den Nutzern schwindet auch die Chance der Macher, Geld zu verdienen. Erst 2020 musste Betreiber Mozilla 250 Angestellte entlassen. Das waren bereits 25 Prozent aller Angestellten.

Das Erschließen neuer Einnahmequellen wird für Mozilla damit immer wichtiger. Die Betreiber setzen dabei unter anderem auf einen neu angebotenen VPN-Dienst und auf Werbeerträge in ihrem neuen Side-Projekt, einem Read-it-later-Dienst, den Mozilla aufgekauft hatte.

Preise der neuen Samsung-Geräte geleakt

Am kommenden Mittwoch, 11. August, hat Samsung sein nächstes "Unpacked"-Event geplant, um eine Reihe neuer Geräte vorzustellen. Erwartet werden das Falthandy Galaxy Z Fold 3, neue Watches und die kleinen Kopfhörer, die Galaxy Buds 2. 

Der Leaker evleaks hat sich die wichtigsten Infos schon vorab aus Südkorea besorgt und die Preise veröffentlicht: Das Galaxy Z Fold 3 soll 1899 bis 1999 Euro kosten. Ein weiteres Smartphone, das B2 Phantom Black, gibt es für 1099 bis 1149 Euro – je nach Speicherplatz.

Die Galaxy Watch 4 Classic wird laut evleaks für 379 Euro verkauft – und die Watch Wise für 409 Euro. Die In-Ear-Kopfhörer Galaxy Buds 2 soll es bereits für 159 Euro geben. Damit wären sie 40 Euro günstiger als Marktführer Apple mit seinen AirPods Pro.

Wer jetzt trotzdem noch live die Präsentation verfolgen möchte: Ab 16 Uhr geht es am 11. August hier los.

"Linz ist rassistisch und langweilig": Werbe-Kampagne sorgt für Aufsehen

Mit einer neuen Markenkampagne sorgt die österreichische Stadt Linz für Aufsehen – und für Begeisterung. Um Touristen in die oberösterreichische Landeshauptstadt zu locken, setzt der Tourismusverband nicht auf die stereotypen Werbebilder von hohen Bergen, gutem Essen und feschen Madeln. Vielmehr klopfen die Linzer provokante Sprüche, um Gäste anzuziehen: "Linz ist langweilig", "Linz ist eintönig", "Linz ist ein bisschen rassistisch", "Linz ist eine Stadt für Senioren" heißt es unter anderem in den Claims.

In Interviews mit Einheimischen werden die Themen mit Augenzwinkern und viel Humor präsentiert, stellt auch der ORF fest. Aktuell laufen neben den üblichen Postern auf Plakatwänden kurze Clips auf Social Media und im Kino. Ziel: Menschen, die nichts vom Massentourismus halten, anzusprechen. Eine clevere Kampagne, deren Motto am Ende aufgehen dürfte: "Willkommen in der Stadt ohne Schnickschnack und Klischees! Lernt Linz kennen: ehrlich, mutig, dreckig, langweilig, immer wieder verändert. Diese Stadt an der Donau ist nicht wie andere, muss sie auch nicht sein, denn Linz ist Linz."

Laundry-Lens-App entschlüsselt Wäschesymbole

Sie müssen am Wochenende mal wieder Wäsche waschen, damit Sie nächste Woche im Büro frisch zur Präsentation antreten können? Vor dem ersten Waschgang sollten Sie auf jeden Fall die gerade schwer gehypte App Laundry Lens nutzen. Die coole Anwendung erklärt, wie Kleidung richtig gewaschen wird. 

Gar nicht so einfach wie Sie denken: Fast jedes Kleidungsstück verlangt nach einer anderen Waschtemperatur, Bügeln, Trocknen – alles verwirrend. Aber nicht mit Laundry Lens: Die App scannt die Wäsche-Symbole und verrät, was sie bedeuten. Auch eine Bibliothek aller verfügbaren Symbole lässt sich durchforsten. Praktisch ist auch die Beschreibungs-Suche. Einfach eine Form eintippen und schon präsentiert die App das Ergebnis. Das Tool ist (nicht nur für Hausfrauen) kostenlos erhältlich.

Damit wünsche ich ein Wochenende, das sich gewaschen hat. Bis Montag bei TechTäglich. Saubere Sache: Kollege Jörg Heinrich kehrt dann nach vier Wochen Urlaub zurück.



Autor: Michael Gronau

ist Autor bei W&V. Der studierte Germanist interessiert sich besonders für die großen Tech-Firmen Apple, Google, Amazon, Samsung und Facebook. Er reist oft in die USA, nimmt regelmäßig an Keynotes und Events teil, beobachtet aber auch täglich die Berliner Start-up-Szene und ist unser Gadget- und App-Spezialist. Zur Entspannung hört er Musik von Steely Dan und schaut Fußballspiele seines Heimatvereins Wuppertaler SV.