Batterie passt in einen Kleinwagen

Deshalb braucht der Vision EQXX auch keine Monster-Batterie, wie sie bei der Konkurrenz meist für riesige Reichweiten sorgt. Der Akku der Studie hat mit knapp 100 kWh zwar viel Inhalt – braucht aber dank Formel-1-Technik, neuartiger Zellchemie und Karbongehäuse 50 Prozent weniger Volumen und 30 Prozent weniger Gewicht als das Batteriepaket der elektrischen S-Klasse EQS. Damit würde der Akku sogar in einen Kleinwagen passen.

Im Inneren des neuen Energie-Champions sorgen ein 47,5 Zoll großer Riesenbildschirm, der sich über die ganze Fahrzeugbreite zieht und vegane Sitze aus einem Pilzmaterial für weiteres Staunen. In dieser Form wird der Vision EQXX zwar nie auf den Markt kommen. Aber viele der Ideen aus dem Tesla-Schreck sollen schon bald in Serie gehen, so Ola Källenius: "Die Batterietechnologie ist die nächste Generation, die wir im Jahr 2024 in Serienfahrzeugen einsetzen werden, und zwar eins zu eins." Jetzt wird spannend, wie Elon Musk kontert.

Das sind die weiteren Themen von TechTäglich am 4. Januar 2022:



Autor: Jörg Heinrich

ist Autor bei W&V. Der freie Journalist aus München betreut unter anderem die Morgen-Kolumne „TechTäglich“. Er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass Internet und Social Media künftig funktionieren, ohne die Nutzer auszuhorchen. Zur Entspannung fährt er französische Oldtimer und schaut alte Folgen der ZDF-Hitparade mit Dieter Thomas Heck.