Kyocera zeigt das dufte Auto der Zukunft  

Die japanische Firma Kyocera ist bekannt für seine Drucker. In den vergangenen Monaten hat sich das Unternehmen aber auch dem "Auto der Zukunft" gewidmet, wie das Portal Heise berichtet. Entstanden ist das Duft-Auto "Moeye", ein futuristischer Vorgeschmack auf die Fortbewegung im nächsten Jahrhundert. Kyocera setzt bei der Karosserie eher auf Retro. Das Auto sieht aus wie ein US-Wagen der 20er Jahre. Innen wählt der Passagier zwischen fünf Düften fürs Wohlbefinden auf der Fahrt. Auf einem Overhead-Display werden Navi-Hinweise angezeigt. Die Straßen sind in 3D animiert. Das Armaturenbrett reagiert mit Vibrationen auf Buttondruck. Für die entsprechende Akustik sollen Vibrations-Speaker sorgen, deren Schall an jedem Punkt des Autos, auch in den Kopfstützen, ankommt.  

Erstes echtes VR-AR-Hotel von Atari

Bisher stand das Unternehmen fürs klassische Gaming bzw. Konsolen. Jetzt baut der Konzern Atari auch Hotels, um sein Geschäftsfeld zu erweitern. Das erste entsteht unter dem Motto "Stay and play" in Las Vegas und eröffnet 2022. Atari will Spiele-Fans als Hotelgäste mit einem Design anlocken, das an die Atari-Konsolen erinnert. Nostalgische Spielhallen, viele Retro-Optiken und natürlich Restaurants und Nachtclubs sollen mit Virtual- und Augmented-Reality-Effekten punkten. Es gibt einen eigenen Lifestyle-Shop mit Atari-Hotel-Klamotten und ein eSports-Angebot, um den Klassiker Atari auch für die Zukunft fit zu machen. Weitere künftige Standorte: Phoenix im US-Bundesstaat Arizona, Austin, Chicago, Denver, San Francisco, San Jose und Seattle.

Verkaufsstart für LGs Riesen-Roll-Fernseher

2019 präsentierte LG auf der Technikmesse CES mit dem 65-Zoll-TV "LG OLED Signature R" einen XXL-Fernseher als Prototypen, dessen Display zusammengerollt wird. Laut Hersteller "ideal für kleine Räume". "R" steht dabei aber nicht für "rollable", sondern laut LG für "revolutionary". Jetzt ist das Gerät tatsächlich bestellbar. Los geht es in Südkorea – für umgerechnet 74.000 Euro. Der Luxus-Fernseher ist nicht der teuerste der Welt, denn Samsung verlangt für das 146-Zoll-TV "The Wall" knapp 450.000 Euro. Der LG OLED Signature R ist nur 65 Zoll groß, lässt sich aber flexibel ein- und ausrollen. In der Positionierung der Marke vergleicht LG seinen Rollout-Fernseher eher mit einem Kunstwerk. Davon zeugen auch exklusive Materialien auf Aluminium-Basis und individuelle Gehäusefarben wie Signature Black, Moon Gray, Topaz Blue oder Toffee Brown.

Damit wünsche ich einen flexiblen Mittwoch. Bis morgen bei TechTäglich, dann rollt an dieser Stelle wieder mein Kollege Jörg Heinrich an.



Autor: Michael Gronau

ist Autor bei W&V. Der studierte Germanist interessiert sich besonders für die großen Tech-Firmen Apple, Google, Amazon, Samsung und Facebook. Er reist oft in die USA, nimmt regelmäßig an Keynotes und Events teil, beobachtet aber auch täglich die Berliner Start-up-Szene und ist unser Gadget- und App-Spezialist. Zur Entspannung hört er Musik von Steely Dan und schaut Fußballspiele seines Heimatvereins Wuppertaler SV.