Track track hurra? Es gibt auch Kritikpunkte: Wird einer Person unbemerkt ein Tile in die Tasche gesteckt, um sie oder ihn zu stalken, merkt der Verfolgte dies bisher nicht. Erst ab 2022 will Tile eine Warn-Funktion einbauen, wenn ein unbekannter Tracker in der Nähe ist.

Die Preise für die neuen Tiles beginnen bei 25 Euro (Mate). Der Sticker kostet 30 Euro. Pro und Slim sind jeweils 5 Euro teurer.

Der Tester von Golem kritisiert nach ersten Vorab-Checks besonders die Batterie-Politik: "Ehrlich gesagt: Wir können überhaupt nicht nachvollziehen, weshalb wir ein technisches Gerät nach einer gewissen Zeit wegschmeißen sollten, anstatt einfach eine neue Batterie einlegen zu können." Im Gesamtzeugnis fallen seine Eindrücke allerdings gemischt aus: "Die Fernortung funktioniert mit den neuen Tile-Trackern so gut wie bei den vorigen Modellen: Irgendwann wurden unsere als verloren gemeldeten Tracker gefunden, bis dahin kann allerdings einige Zeit verstreichen. Bei Apples Airtags geht das wesentlich schneller, weil einfach mehr Geräte zum Aufspüren verfügbar sind."

Die neuen Tiles seien besonders für Android-User mit Samsung-Smartphones geeignet. Apple-Kunden sollten eher auf die AirTags setzen – aufgrund "der wesentlich besseren Fernortung".

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Autor: Michael Gronau

ist Autor bei W&V. Der studierte Germanist interessiert sich besonders für die großen Tech-Firmen Apple, Google, Amazon, Samsung und Facebook. Er reist oft in die USA, nimmt regelmäßig an Keynotes und Events teil, beobachtet aber auch täglich die Berliner Start-up-Szene und ist unser Gadget- und App-Spezialist. Zur Entspannung hört er Musik von Steely Dan und schaut Fußballspiele seines Heimatvereins Wuppertaler SV.