Ebenfalls in der Testphase ist in Deutschland das Portal Creative Exchange. Hier sollen sich Marken unkompliziert mit geprüften Kreativdienstleistern vernetzen können. Über einen standardisierten Workflow soll eine schnelle, skalierbare Produktion sichergestellt werden und große Mengen an kreativen Inhalten entstehen können.

Wesentlich, um als Marke Zugang zur TikTok-Community zu bekommen, sind die Creator:innen. Um den Austausch zwischen ihnen und den Marken zu erleichtern und transparenter zu machen, hat die Plattform eine Reihe neuer Tools vorgestellt. Mithilfe des Branded Content Toggle können Creator:innen ihre Videos mit einem einfachen Klick als bezahlte Kooperation markieren und so Werbeinhalte offenlegen.

Für mehr Brand Safety bietet TikTok einen Filter an, mit dem Werbetreibende kontrollieren können, neben welchen Inhalten sie ihre Anzeigen laufen lassen. Außerdem hat TikTok die Brand-Safety-Tools von IAS, OpenSlate und Zefr integriert. Auch damit können Werbungtreibende sicherstellen, dass ihre Kampagnen neben verifizierten Inhalten auf TikTok zu sehen sind.

L'Oréal Frankreich hat in der Beta-Phase bereits mit TikTok und IAS gearbeitet und sieht die Zusammenarbeit als wichtigen Schritt: "TikTok ist ein wichtiger Medienpartner und die Möglichkeit, eine optimale Markensicherheit zu gewährleisten, ist entscheidend, da wir unsere Investitionen in Digital Media ausbauen", sagt Céline Largy, Head of Media, L'Oréal Frankreich.



Franziska Mozart
Autor: Franziska Mozart

arbeitet als freie Journalistin für die W&V. Sie hat hier angefangen im Digital-Ressort, als es so etwas noch gab, weil Digital eigenständig gedacht wurde. Heute, wo irgendwie jedes Thema eine digitale Komponente hat, interessiert sie sich für neue Technologien und wie diese in ein Gesamtkonzept passen.