W&V Data-Analyse:
Haustier-Tag: Hund und Katz‘ als Marketingprofis

Hund, Katze & Co. sind nicht nur unsere besten Freunde – sondern auch perfekte Marketingexperten. Nicht nur  zum „Liebe dein Haustier“-Tag würden sie sich über so manchen Mediaplan ziemlich wundern.

Text: Christiane Treckmann

Gilt nicht nur zum "Liebe dein Haustier"-Tag: Hund und Katz' sind tierisch gute Marketing-Profis - und würden sich über manchen Mediaplan nur wundern.
Gilt nicht nur zum "Liebe dein Haustier"-Tag: Hund und Katz' sind tierisch gute Marketing-Profis - und würden sich über manchen Mediaplan nur wundern.

Mühsame Zielgruppenanalyse betreiben? Vergessen Sie’s. Und versuchen Sie es mal mit einem tierisch-guten Marketing-Profi. Zum „Liebe dein Haustier“-Tag am 20. Februar hat sich die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (agma) über ihr maX CrossMedia-Tool das Konsum- und Medienverhalten der Tierhalter hierzulande unter die Lupe genommen und konnte daraus jede Menge marketingrelevanter Parameter ableiten. Dahinter steckt ein ziemlich großes Potenzial: Schließlich besitzen rund 40 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung ein Haustier, vor allem in Haushalten mit drei und mehr Personen.

Hundehalter am markenaffinsten

Zu den Erkenntnissen gehört beispielsweise, dass Tierbesitzer um 15 Prozent häufiger als Menschen ohne Haustier Zeitschriften und Zeitungen lesen. Hundehalter greifen überdurchschnittlich zu Wohn-und Gartenzeitschriften (50 Prozent plus im Vergleich zur Gesamtbevölkerung), Katzenbesitzer dagegen eher zu Ess-Zeitschriften (46 Prozent über dem Schnitt). Sie hören auch mehr Radio, Hundehalter dagegen sehen mehr fern, mitunter samt Hund. Vogelbesitzer haben ein höheres Faible für Boulevardzeitungen (21 Prozent plus bei Tageszeitungen, 34 Prozent plus bei Wochenzeitungen) und für Frauenzeitschriften (36 Prozent plus).

Tiere leben in Familienhaushalten

Hundehalter gelten der maX-Analyse zufolge am markenaffinsten und aufgeschlossensten für Werbung. Sie kaufen überdurchschnittlich häufig neue Produkte und betrachten Werbung als hilfreiche, nützliche Informationen. Katzenfreunde dagegen konsumieren eher kostenbewusst. Sie bejahen überdurchschnittlich häufig die Frage, „ich bin immer auf der Suche nach Billigangeboten.“

Haustiernahrung: 20 Prozent mehr Werbung – aber abseits der Realität

Dass Corona die Liebe der Deutschen zum Haustier unglaublich beflügelt hat, ist kein Geheimnis mehr. Die Hersteller von Haustiernahrung haben entsprechend reagiert und ihre Werbespendings erhöht. Tendenz weiter steigend. So wurde im Januar das Bruttovolumen insgesamt um 20 Prozent nach oben geschraubt, wie die aktuelle Branchenauswertung auf W&V Data zeigt. Vor allem der Werbedruck via TV wurde angezogen – um 24 Prozent. Bei der Präsenz in Print, Online und Radio dagegen müssen die tierischen Marketing-Profis ganz offensichtlich noch Nachhilfe geben. Denn hier gingen die Werbespendings im Januar zweistellig zurück, Radio wurde komplett ausgeklammert.

Haustiernahrung: Top Five der Werbungtreibenden

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Wenn Sie wissen wollen, wie die anderen Markenhersteller im Segment Haustiernahrung werben und wie sich überhaupt aktuell die Werbespendings entwickeln, gucken Sie doch mal auf W&V Data vorbei.

In den interaktiven Dashboards, basierend auf den Nielsen-Zahlen, können Sie die relevanten Werbemarktzahlen abrufen.

Insgesamt finden Sie dort übrigens Auswertungen zu 50 wichtigen Branchen und ihren Top-Playern.

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Autor: Christiane Treckmann

Als Redaktionsleiterin von W&V verantwortet Christiane Treckmann die redaktionelle Begleitung von W&V Data, die W&V Reports sowie diverse Sonderprodukte. Ihr Motto: Nutzwert statt Buzzword-Bingo. Ihre Interessen: Menschen, Marken, Medien - analog wie digital.


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